Martin Heideggers Neuansatz des Denkens im 20. Jahrhundert

Martin Heidegger (1889-1976), umstritten wegen seiner anfänglichen Bejahung des nationalsozialistischen Regimes, gilt dennoch als einer der bedeutendsten Denker der Philosophiegeschichte. Dies betonen gerade herausragende jüdische Philosophen wie Emmanuel Lévinas (1906-1995) und Hannah Arendt (1906-1975). Letztere gehört zu Heideggers frühen Schülern. Noch in ihren späten Jahren sprach sie von ihm als dem einzigen, der - das Wort in einem betonten Sinne genommen - „denke“. Der Vortrag wird die Grundzüge des Denkansatzes von Heidegger in seinem weltberühmten Hauptwerk „Sein und Zeit“ erläutern, um dann Heideggers grundsätzliche Hinterfragung der modernen Technik vorzustellen, die gerade mit der Dominanz und angebrochenen Herrschaft der Künstlichen Intelligenz (KI/AI) Aktualität gewonnen hat und besitzt.

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Datum Ort
1 Mittwoch  •  29.04.2026  •  18:30 - 20:00 Uhr 204, vhs
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